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Die Geschichte der Fotografie





Fotograf Portrait im Jahre 1850Der Name “Kamera” leitet sich ab von der “Camera obscura“, was übersetzt soviel wie “Dunkelkammer” bedeutet. Der Vorläufer der heutgen Kamera wurde bereits Ende des dreizehnten Jahrhunderts von mehreren Astronomen zur Beobachtung der Sonne und Sterne eingesetzt - mit dem Unterschied, dass statt einer Linse (wie heutzutage üblich) die Kamera lediglich ein Loch aufweist. Durch dieses Loch fallen die Sonnenstrahlen in die Projektionsfläche, von der das Foto abgezeichnet werden kann. Dieses Foto war - auf dem Kopf stehend!

Die Kameralinse wurde im 16. Jahrhundert erfunden. Mit diesem Durchbruch konnten nicht nur hellere Bilder erzeugt werden, sondern sie unterschieden sich auch in Sachen Schärfe wesentlich vom Vorläufer. Bereits ein- bis zweihundert Jahre später begann der Chemiker Davy, lichtempfindliche Stoffe zu untersuchen und nach Möglichkeiten zu suchen, wie das Ganze fixiert werden kann.

Fotographie GeschichteDas älteste heute noch existierende permanente Foto wurde vom Fotograf Joseph Niepce geschossen.
Das begann, die ganze Entwicklung der Fotografie schneller als bisher ins Rollen zu bringen: Vor 124 Jahren erschien in der namhaften Leipziger Wochenzeitschrift das erste gerasterte Foto in der deutschen Presse (Autotypie). Im zwanzigsten Jahrhundert wurden von Zeit zu Zeit die Formate immer kleiner. Die Entwicklung lief zwar, jedoch konnten Fotos lediglich als Unikate hergestellt werden.

Erst mit der Entwicklung des Negativ-Verfahrens kam die Möglichkeit Fotos zu vervielfältigen, wobei die Größe der letztendlichen Fotos dem Aufnahmeformat entsprach, das heißt: Meist sehr große Kameras, die sehr unpraktisch und unhandlich waren.

Vom Negativ-Verfahren zur Kleinbildkamera

Die Kleinbildkamera wurde schließlich im Jahre 1924 eingeführt (entwickelt von Oskar Barnak bei Leica), mit dem 35mm-Format war es nun sehr flexibel geworden und es war auch ohne großen Aufwand möglich, Schnappschüsse zu schießen. Der Aufwand fiel jedoch auf die spätere Entwicklung zurück: Es waren zusätzliche Geräte zur Vergrößerung der Fotos erforderlich. Obwohl diese zwar vergrößert werden mussten, war die Qualität um einiges besser als bei dem Vorläufer mit den riesigen Fotos. Daher hat sich die Kleinbildkamera im Laufe der kommenden jahre als Standard etabliert.

Von der Kleinbildkamera zur Digicam

Die erste Digitalkamera: Ende des zwanzigsten Jahrhunderts. Die erste CCD - in anderen Worten: Charge-coupled Device - wurde 1970 entwickelt und von Texas Instruments als Petent angemeldet. Witzig, aber kreativ: Der Sucher war ein Fernsehbildschirm.

Der etwas fortgeschrittene Tyo der CCD wurde rund 5 Jahre darauf von Kodak in der ersten, voll-funktionsfähigen Digicam benutzt. Diese Kamera war etwas kleiner als eine Mikrowelle und benötigte knapp 25 Sekunden, um ein Foto in s/w mit nur 100 Pixeln auf eine digitale Magnetbandkasette zu übertragen. Um das Bild auf einem Bildschrim sichtbar zu machen, musste man ebenfalls nochmals die Sanduhr auf 23 Sekunden drehen.

Im Jahr 1986 hat Canon die erste käufliche Still-Video-Kamera auf den Markt gebracht - die RC-701. Auf 2-Zoll-Disketten wurden hier die Daten gespeichert.

Ab 1990 kann die digitale Photographie im kommerziellen Foto-Bereich als eingeführt betrachtet werden. Die Technik der digitalen Fotografie revolutionierte nicht nur die Fotografie an sich: Auch die Kunst der Fotografie wird hier komplett neu aufgerollt, insbesondere durch besondere Techiken wie etwa Bildmanipulation (Fotomontage etc.).



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