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Spam verhindern: Die tägliche eMail-Flut als Selbständiger




Wer kennt sie nicht: Von komischen Wort-Zusammenstellungen im Betreff wie etwa “Hallo Anfrage”, “Der Shop bei dem Udo immer kauft” oder “Diese Kamera ist gunssdid” gibt es zahlreiche Variationen der ungeliebten Spam-Mails. Die einen möchten Ihnen Aufputschpillen verkaufen, die anderen möchten ihre Barhocker, Armbanduhren uns sonstigen Kram verkaufen. Bei Printwerbung klebt man ein “Bitte keine Werbung” auf den Briefkasten - fertig. Doch wie geht man mit den elektronischen Nervtötern um?

Ein Patentrezept gegen Spam gibt´s leider nicht - wenn Sie Ihre eMail-Adresse geschäftlich nutzen empfiehlt es sich aber, einen Spamfilter zu benutzen. Viele Provider bieten so etwas an, das Schema geht von “sehr nützlich” bis hin zu “erkennt fast nichts”. Nutzen Sie allerdings Mail-Software wie zB. Outlook, können Sie unter “Extras” im “Regel-Assistent” beliebige Wörter eingeben und als Spam notieren. Sobald eine eMail eintrifft, die eines dieser Wörter enthält, wird diese automatisch in einen von Ihnen definierten Ordner geschleudert.

Get-Foto - Tipps gegen die tägliche Spam-Flut…

Es empfiehlt sich jedoch, die als Spam erkannten Mails nicht sofort automatisch zu löschen, sondern automatisch in einen Ordner zu verschieben, den Sie als Spamordner gekennzeichnet haben. Das System arbeitet mit voller Kraft, doch stellen Sie sich vor Sie haben ein Wort als Spam markiert und erhalten plötzlich eine eMail von Ihrem Kunden, die zufällig das selbe Wort in einem anderen Zusammenhang enthält - dann wird dieser Kunde sicher darüber verärgert sein, da er von Ihnen keine Antwort erhält: Sie wissen ja schließlich nichts von dieser eMail, da sie automatisch gelöscht wurde.

Tip: Legen Sie einen Ordner an und nennen Sie ihn zB. “Spam”. Richten Sie in Outlook ein, dass die gewählten Mails in diesen Ordner verschoben werden. So sparen Sie sich in Ihrer täglichen Routine die Zeit, einzelne Mails aus zu sortieren, haben aber dennoch keine Mail gelöscht. Haben Sie dann Zeit, schauen Sie alle paar Tage in den Spamordner und checken, ob wirklich alle eMails unwichtig sind - dann können sie sie löschen. Evtl. könnten Sie dann im Spamordner trotzdem “echte” eMails finden - dann sehen Sie diese Mails zwar erst bei Ihrem regelmäßigem Check, wissen aber dennoch über diese eMail Bescheid und können mehr oder weniger schnell reagieren.

Spam - muss das sein?!

Woher kommen die ganzen Spam-Mails?
Sehr viele Mailadressen werden nach dem Zufallsprinzip generiert, ganz nach dem Motto “Hauptsache es kommen einige an, der Rest kann ruhig in´s Leere verschwinden. Betrachtet man das Ganze aus der Sicht der Spammailer ist das kostenlose Werbung, da reicht es auch wenn nur 5% der Mails ankommen.
Viele eMail-Adressen werden aber automatisiert aus dem Internet gefischt, daher empfiehlt Get-Foto: Lassen Sie Ihre eMail-Adresse nicht überall liegen. Haben Sie eine gewerbliche Website, sind Sie verpflichtet Ihre eMail-Adresse im Impressum anzugeben. Um diesem “Ge-Spamme” vorzubeugen, sollten Sie dies nicht in Textform tun, sondern als Grafik einbinden. So erkennen die sogenannten Bots der Spammer Ihre Mailadresse nicht und Sie bleiben - zumindest zum Großteil - verschont.

Ist das nicht verboten?
Selbstverständlich ist Spam bzw. unerwünschte Werbung in eMail-Form verboten - in Deutschland. Leider kann man nur sehr selten nachvollziehen, woher die Spams wirklich kommen und es gilt nicht überall dieses Verbot. Sitzt der Spammer in China, werden ihm die deutschen Gesetze wahrscheinlich egal sein.

Soll ich auf die eMails antworten?
Auf keinen Fall sollten Sie Spam beantworten - damit geben Sie dem Spammer die Bestätigung, dass dessen Mail tatsächlich angekommen ist und wirken den gegenteiligen Effekt hervor: Da der Spammer Ihre Adresse als “aktiv” identifiziert hat, werden Sie zukünftig noch mehr Spam bekommen. Auch Täuschungen wie zB. “Klicken Sie hier, um sich abzumelden und keine weiteren eMails mehr zu erhalten” sollten nicht ernst genommen werden - meist steckt hier der selbe Trick dahinter mit dem der Spammer Ihre Mailadresse identifiziert.

Ist es tatsächlich bei Ihnen so weit, dass Sie täglich Tausende von Mails bekommen stellt sich die Frage, ob ein Wechsel Ihres Usernamens sinnvoll wäre. Anstatt “info” zum Beispiel ein “kontakt” vor dem @ bzw. Ihren Namen. Der Wechsel sollte allerdings angekündigt werden, damit die Mails Ihrer Kunden und Geschäftspartnern nicht in´s Leere geschickt werden.

Auch sollten Sie darauf achten, ob Sie nicht evtl. das sogenannte “Catch-All” bei Ihrem Provider aktiviert haben. “Catch-All” heißt nichts anderes, als dass alle eMails mit Ihrer Domain bei Ihnen ankommen. Haben Sie nur die eMail-Adresse info@Domain.de eingerichtet, sendet aber jemand eine eMail an 12345@Domain.de
kommt diese trotzdem an. Sehr hilfreich, wenn sich der eMail-Schreiber einer “echten” eMail vertippt - in Sachen Spam allerdings ein zusätzlicher Stressfaktor, da damit auch alle zufällig generierten Adressen mit Ihrer Domain bei Ihnen landen.

Tipps und Tricks gegen unerwünschte Werbemails

Tip: Legen Sie sich eine zweite eMail-Adresse zu, bestenfalls eine kostenlose. Auf vielen Internetseiten kommen Sie ohne Registrierung nicht weiter, da Sie erstmal eine eMail mittels Klick bestätigen müssen. In diesem Fall nutzen Sie einfach die kostenlose Alternativ-Mailadresse - sammelt sich mit der Zeit die Spamflut, wechseln Sie sie einfach.

Selbstverständlich sind nicht alle Anbieter, die bei der Registrierung eine eMail-Adresse verlangen sofort potentielle Spammer - die Bestätigung mittels eMail-Adresse kann in vielerlei Hinsicht wichtig sein. Etwa, damit man ein Passwort zugeschickt bekommt oder sonstige wichtige Zugangsdaten.

Get-Foto ist kostenlos und finanziert sich durch Werbung - allerdings nicht auf Ihre Kosten. Wir versenden keine eMail-Werbung und Ihre eMail-Adresse wird ausschließlich für die Dienste bei Get-Foto.de genutzt und in keinem Fall an Dritte weitergegeben - Get-Foto sagt NEIN zum Spam.


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