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Tipps zum Gestalten eines Fotokalenders





Tipps vom Profi: Das Gestalten eines Fotokalenders

Auf der Suche nach dem perfekten Geschenk für einen lieben Menschen greifen viele auf die Gestaltung eines eigenen Fotokalenders zurück. Denn er sieht nicht nur toll aus, sondern zeugt davon, dass man sich mit dem Geschenk viel Mühe gemacht hat und er individuell auf den Beschenkten zugeschnitten worden ist. Heutzutage muss man sich keine Leerkalender mehr im Bücherladen besorgen und selbst bekleben, sondern kann auf Plattformen wie www.flyerpilot.de/foto-kalender.htm seinen eigenen Kalender professionell gestalten und drucken lassen.

Gestaltung beginnt bei der Motivwahl

Bevor der Kalender erstellt werden kann, stellt sich zunächst die Frage, welche Fotos dafür verwendet werden sollen. Ein übergreifendes Thema oder Leitmotiv lädt die Betrachter automatisch zum Weiterblättern ein. Gerade aber bei Familienportraits hat der Gestalter alle Freiheiten der Welt. Anbieten würden sich für einen Fotokalender dabei Geburts-, Jahres- oder andere Festtage. Generell sollte man darauf achten, dass die Bildwahl entsprechend der Monate ausfällt. Eine Winterlandschaft im August sorgt mehr für Verwirrung als für Entzücken.

Entsprechend der Jahreszeiten sollte man jeweils sechs Bilder mit roten, goldenen und grünen bzw. bläulichen und weißen Untertönen wählen. Schließlich assoziiert man mit dem Sommer und dem Herbst eher eine warme Farbwelt, während der Winter und der Frühling in kühlen teilweise pastelligen Nuancen erscheint. Natürlich könnte man auch bewusst mit dieser Konvention brechen, allerdings sollte dann dieses Konzept konsequent in jedem Monat durchgehalten werden, um die Gesamtaussage des Kalenders zu wahren.

Kalender in verschiedenen Formen und Größen

Kalender gibt es in vielen unterschiedlichen Formaten, weswegen man genau überlegen sollte, wofür man sich entscheidet. Für einen Tischkalender wählt man möglicherweise andere Motive und Bildausschnitte als für einen Wandkalender. Auch die Unterscheidung zwischen Wochen-, Monats- und Jahreskalender kann die Motivwahl einschränken. Die übliche Größe sind verschiedene DIN-Formate; ein Hochformat jedoch kann eine dynamische Darstellung unterstützen sowie ein Querformat unruhige Bildaussagen stabilisieren.

Insgesamt gilt, dass man Bilder wählen sollte, die einen guten Fokus besitzen. Anders gesagt, die Fotos sollten den Betrachter magisch in den Bann ziehen und den Blick auf einen bestimmten Punkt lenken. Oftmals hilft es bei einigen Digitalfotos unwichtige Dinge am Rand auszuschneiden, was mit fast jedem Grafikprogramm funktioniert, sodass das Auge nicht vom eigentlichen Motiv abgelenkt wird.
Zumeist werden die Kalender auf festem Fotopapier gedruckt, allerdings sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Rückwand eher aus festem Karton besteht. Denn das glänzende Fotopapier ist in der Regel recht rutschig und bewegt sich bei jedem Luftzug an der Wand hin und her, was für störende Geräusche sorgen könnte.

Druck und Bindung müssen hochwertig sein

Bei der Wahl der Bindung sollte man für Geschenke unbedingt auf Spiralbindung setzen. Klebebindungen sind zwar günstiger, dafür muss beim Monatswechsel das Kalenderblatt abgerissen werden, während bei einer Spiralbindung das Bild einfach weggeklappt wird. Es wäre schade, wenn der Beschenkte sein Präsent in Einzelteilen aufbewahren müsste.

Für den Druck sollte man gerade bei gescannten Fotos darauf achten, dass die Auflösung mindestens 300 Dpi beträgt, damit auch großformatige Kalender keine unschöne Pixelstruktur aufweisen. Zudem sollten sich wichtige Dinge nicht am Rand des Bildes befinden, da bei Online Druckereien generell eine Beschnittzugabe gelassen werden sollte. Dieser beträgt in der Regel 3mm an jeder Seite. Texte, wichtige Bildbestandteile oder Grafiken sollten daher nicht genau am Rand platziert werden.





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