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Urheberrecht als Fotograf (2)





Doch es geht auch anders: Viele sind tatsächlich nicht richtig über das Thema Urheberrecht informiert – so wie etwa Gerardo, der als Fotograf sollte man hier dennoch Menschlichkeit walten lassen und einfach mal den “Foto-Dieb” mit einem Hinweis anschreiben. “Erfahrungsgemäß verschwindet das Foto dann ganz schnell und der Verursacher entschuldigt sich beim Fotografen. Auf juristische Unterstützung sollte man wirklich erst nach gescheiterten Versuchen zurück greifen.” meint R. Badouch, Marketing-Experte.

Dem Verantwortlichen sollte eine feste Frist zur Entfernung des jeweiligen Fotos gesetzt werden. Ob nach Ablauf dieser Frist ein zweiter Hinweis versandt oder auf anwaltliche Hilfe zurück gegriffen wird, muss jeder Fotograf für sich selbst entscheiden und hängt wohl auch mit dem Wert des Fotos und weiteren Kriterien zusammen.

Urheberrecht als Fotograf

Welche Rechte habe ich als Fotografin? Get-Foto.de erklärt das Urheberrecht Punkt für Punkt:

Ein Werk ist dann urheberrechtlich geschützt, wenn dessen geistige oder künstlerische Leistung eine gewisse Schöpfungshöhe aufweist. So gesehen ist ein Schnappschuss also nicht urheberrechtlich geschützt, ein Foto für das besondere Vorbereitungen getroffen wurden allerdings schon. Ob ein Foto nun ein Schnappschuss ist oder nicht ist Auslegungssache und kann im Zweifelsfall nur schlecht nachgewiesen werden. Demnach ist ein Foto im Grunde genommen immer urheberrechtlich geschützt.

Get-Foto.de versucht, ein wenig zum Thema Urheberrecht aufzuklären und informiert rund um das Thema “Bildrechte” – individuelle Rechtsberatung kann Ihnen jedoch nur ein Rechtsanwalt bieten. Haben Sie tatsächlich Fragen und Probleme in Sachen Urheberrecht empfiehlt Get-Foto.de sich mit dem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens in Verbindung zu setzen. Gerne empfehlen wir Ihnen auf Wunsch einige kompetente Rechtsanwälte, die innerhalb des Themengebiets “Urheberrecht” tätig sind. Der Service von Get-Foto.de darf keinesfalls als individuelle Rechtsberatung missverstanden werden.

  • Ein Fotograf hat automatisch alle Rechte über das geschossene Bild und ist damit der Urheber des Fotos. Er hat die Möglichkeit, in beliebigem Umfang die Nutzungsrechte an geschossenen Fotos abzutreten und dafür ein selbst zu bestimmendes Honorar zu verlangen.
  • Der Fotograf kann über die Verbreitung seines Bildes frei verfügen. Ebenso kann er im Falle einer Veröffentlichung darüber bestimmtn, ob und in welcher Form sein Foto zu kennzeichnen ist. Gängig ist zB. das (c)-Zeichen mit Vor- und Nachnamen des Fotografs.
  • Liegt die Verletzung der Urheberrechte des Fotografs vor, kann der Fotograf¬† die Rückgängigmachung verlangen und im Zusammenhang der Urheberrechtsverletzung ein entsprechendes Honorar in Rechnung stellen. Besteht Wiederholungsgefahr kann er auch die zukünftige Vermeidung mittels einer Unterlassungserklärung verlangen. Dieser Anspruch gilt auch dann, wenn sich die verantwortliche Person über die begangene Urheberrechtsverletzung nicht bewusst war.

Mustervertrag als PDF:
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Meist wird der dritte Punkt durch die Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts durchgeführt – diesen kann jedoch jeder Fotograf auch eigenständig durchführen und ggf. dem Verantwortlichen bei Veröffentlichung ein angemessenes Honorar in Rechnung stellen bzw. verlangen, dass das veröffentlichte Foto entfernt wird. Dies ist für den Verursacher deutlich günstiger als die Gebühren für die Abmahnung durch einen Rechtsanwalt.

Ihre Rechte als Fotograf

Urheberrecht ist bei Get-Foto.de ein großes Stichwort: Auch über dieses Theme werden wir regelmäßig berichten, um Sie als Fotograf rundum zu informieren. Besuchen Sie uns regelmäßig (Tipp: Get-Foto.de zu den Favoriten hinzufügen und mit einem Klick Neues lesen), um rundum informiert zu bleiben.





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